T – wie Tränen, Trauma und Triumphe: Wenn der Fortschritt Pause macht
18.12.2025 • Petcue Journal
🐾 Tierschutz-ABC
🔄 T wie Tränen & Triumphe
Wenn der Fortschritt Pause macht: Über Trauma und echte Triumphe
Wer uns folgt, sieht oft die glänzenden Momente. Aber heute möchte ich ehrlich sein: Unser Weg ist keine gerade Linie nach oben. Er ist eine Achterbahn.
Wichtiger Merksatz
Rückschritte sind kein Versagen des Trainings. Sie sind oft ein Zeichen dafür, dass das Nervensystem gerade intensiv verarbeitet.
Der „Zwei-Schritte-vor, einer-zurück“-Effekt
Es gab Tage, da dachte ich, wir hätten alles im Griff. Und dann? Ein kleiner Auslöser, eine unruhige Nacht, und plötzlich fühlt es sich an, als stünden wir wieder am Anfang. Doch Fortschritt im Tierschutz misst man nicht in Tagen, sondern in der Kraft, nach einem Rückschlag wieder aufzustehen.
„Ein Körper, der lange im Alarm war, braucht keine Korrektur – sondern Zeit, Sicherheit und die Erlaubnis, auch mal einen schlechten Tag zu haben.“
Warum Stagnation dazugehört
Ein traumatisiertes Nervensystem lernt nicht linear. Es braucht Phasen, in denen scheinbar nichts passiert, um das Erreichte tief im Inneren zu speichern.
📉 Der Rückschritt
Wirkt oft wie ein Fehler, ist aber meistens ein Schutzmechanismus des Körpers bei Überforderung.
🏔️ Das Plateau
Es passiert scheinbar nichts. Doch innerlich sortiert der Hund neue Erfahrungen und speichert sie ab.
Was mir in diesen Momenten hilft
- Druck rausnehmen: Erwartungen an „Normalität“ streichen.
- Fokus verschieben: Was hat heute TROTZDEM geklappt?
- Struktur halten: Feste Abläufe geben dem Hund und mir Halt.
Veränderung ist nicht linear.
Rückschritte sind kein Versagen – sie sind Teil des Umlernens.
Deine Erfahrung?
Was war dein größter „Aha-Moment“ bei einem Rückschritt? Schreib mir gerne eine Nachricht.
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