Deklarations Scanner
05.01.2026 • Petcue Journal
Analyse-Tool
Der Deklarations-Scanner
Marketing-Begriffe auf Futterdosen sind oft Nebelkerzen. Klicken Sie auf die Begriffe, um zu erfahren, was sich dahinter wirklich verbergen kann.
Gruppe 1
„Fleisch & tierische Nebenerzeugnisse“
Übersetzung:
Die „Black Box“. Es ist unklar, welches Tier und welche Teile (Innereien oder Abfälle wie Schnäbel/Federn) enthalten sind. Für Allergiker hochgefährlich.
Gruppe 1
„Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
Übersetzung:
Füllstoffe aus der Industrie: Pressrückstände, Schalen oder sogar Stroh. Sie machen den Hund satt, liefern aber keine verwertbare Energie.
Zusätze
„EG-Zusatzstoffe“
Übersetzung:
Ein Sammelbegriff für chemische Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Antioxidantien. Diese müssen nicht einzeln benannt werden, belasten aber oft den Darm.
Trick
„Getreide (min. 4% Reis)“
Übersetzung:
Die 4%-Hürde. Nur ein Bruchteil ist Reis. Der Rest (96%) ist meist billiger Weizen oder Mais – oft der Grund für chronische Entzündungen.
Fette
„Öle und Fette“
Übersetzung:
Anonyme Quellen. Oft handelt es sich um Altfette aus der Gastronomie oder minderwertige Pflanzenöle. Ein gesunder Körper braucht definierte Quellen wie Lachsöl.
Eiweiß
„Pflanzliche Eiweißextrakte“
Übersetzung:
Hochverarbeitetes Soja- oder Weizenprotein. Es pusht den Proteinwert auf dem Papier, ist für Fleischfresser aber biologisch minderwertig.
Zucker
„Rübentrockenschnitzel“
Übersetzung:
Ein Nebenprodukt der Zuckerproduktion. Es dient oft als Ballaststoffquelle, enthält aber Restzucker und kann den Kot künstlich festigen (Maskierung von Durchfall).
Qualität
„Fleischmehl / Geflügelmehl“
Übersetzung:
Getrocknete und zermahlene Tierkörperteile. Nicht zu verwechseln mit „Trockenfleisch“. Die Qualität ist oft deutlich geringer als bei Frischfleisch.
Kein Platz für Rätsel
In meiner Beratung seit 2018 ist die offene Deklaration die Bedingung für jedes Futter. Nur wenn jeder Prozentanteil einzeln gelistet ist, können wir Sicherheit gewinnen.
Check anfragen