„Ich hatte Angst, ihr nicht gerecht zu werden“
„Ich hatte Angst, ihr nicht gerecht zu werden“
Einblicke von Tayas Mami
Ich dachte lange, ich müsste stark sein. Für Taya. Für alle, die sagten: „Du schaffst das schon.“ Und ja – ich habe vieles geschafft. Aber es gab Tage, an denen ich nur eins konnte: atmen und hoffen, dass wir beide diesen Moment irgendwie durchstehen.
Ruhig vs. Entspannt
Taya konnte still sein. Sie konnte „brav“ liegen. Aber ihr Körper war nur physisch da – innerlich war sie oft noch auf der Flucht. Ich habe mich oft gefragt: Mache ich zu viel oder zu wenig?
Liebe Mami,
Ich habe deine Sorge gespürt. Deine Zweifel. Deine leise Angst, alles falsch zu machen. Aber ich brauchte keine perfekte Version von dir.
Ich brauchte nur jemanden, der bleibt – auch wenn er selbst nicht weiß, wie. Wenn ich still war, war ich nicht undankbar. Ich habe mich nur geschützt.
Deine Taya 🐾
Dabei reichte es,
nicht wegzugehen.
Wir wachsen nicht, weil alles leicht ist. Wir wachsen, weil wir bleiben. Weil wir zuhören. Weil Fortschritt bei Tierschutzhunden oft leise ist – und trotzdem riesig. Du bist genug.
