S – wie Sprache
Die Sprache der Seelenhunde
15 essenzielle Beschwichtigungssignale, die jeder Tierschutz-Halter kennen muss.
1. Züngeln
Kurzes Lecken über die Nase. Signalisiert leichte Unsicherheit oder Unwohlsein.
2. Whale Eye
Das Weiße im Auge wird sichtbar. Ein Zeichen für starke Angst oder Bedrohung.
3. Stress-Gähnen
Dient dem Abbau von innerem Druck in überfordernden Situationen.
4. Einfrieren (Freeze)
Vollständiges Erstarren. Das letzte Warnsignal vor Flucht oder Angriff.
5. Blick abwenden
Höfliche Deeskalation. Der Hund signalisiert, dass er keinen Streit will.
6. Pfote heben
Zeichen von Ambivalenz und Unsicherheit bezüglich der Situation.
7. Blinzeln
Ein freundliches Signal der Beschwichtigung und Friedfertigkeit.
8. Schütteln
„Adrenalin abwerfen“. Passiert nach Stressmomenten zur Entspannung.
9. Boden-Schnüffeln
Vorgetäuschtes Interesse am Boden, um Distanz zu einer Reizquelle zu schaffen.
10. Vorderkörper tief
Ohne Spielaufforderung: Ein Zeichen extremer Demut und Beschwichtigung.
11. Scanning
Hektisches Absuchen der Umgebung nach Fluchtwegen oder Gefahren.
12. Demuts-Grinsen
Hochziehen der Lefzen bei weichem Körper. „Ich bin harmlos.“
13. Pfotenschweiß
Feuchte Abdrücke ohne Hitze. Zeichen für massiven Adrenalinausstoß.
14. Übersprung-Kratzen
Plötzliches Kratzen bei Überforderung oder Entscheidungskonflikten.
15. Rute eingezogen
Maximaler Schutzbedürfnis. Ausdruck von großer Angst oder Unsicherheit.
„Hundesprache zu lernen bedeutet, die Welt durch die Augen eines Wesens zu sehen, das keine Worte hat, um seine Angst zu erklären.“
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